MRZ | 2018 BauNetzWoche #531

HOLZ IM LOOP

Thema der BauNetzWoche sind die Beiträge zum diesjährigen Bundeswettbewerb HolzbauPlus und das Potential im Weiterbauen mit nachwachsenden Rohstoffen. Eines der in dem Rahmen gezeigten frühen Projektbeispiele ist das Projekt c13.
von: Friderieke Meyer, Stephan Becker und Gregor Harbusch

Erschienen in:
www.baunetz.de, BauNetz Media GmbH

Ausgabe:
BauNetzWoche #531 vom 14.03.2019

Projekt:
c13

MRZ | 2019 VORTRAG – 8. Freiburger Holzbautagung

190321_VORTRAG_Freiburg_Holzbautagung

8. Freiburger Holzbautagung – holz.baut.stadt

Tagung am Donnerstag, 21. März um 9.00 bis 18.30 Uhr
Regierungspräsidium Freiburg – Schwarzwaldsaal
Bissierstraße 779114 Freiburg im Breisgau

SKAIO, Deutschlands höchstes Gebäude in Holzbauweise in Heilbronn
Markus Lager, Kaden + Lager, Berlin
Dirk Kruse, Dehne Kruse Brandschutz-ingenieure, Gifhorn

Die 8. Freiburger Holzbautagung findet in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Biberach, dem Forstamt Freiburg, dem Regierungspräsidium Freiburg, Holzbau Baden, der Architektenkammer Baden-Württemberg- Kammerbezirk Freiburg-, dem Forstamt Baden-Württemberg und proHolz Baden-Württemberg statt. …

 

MRZ | 2019 VORTRAG – Architektenkammer Niedersachsen in Hannover

190304_VORTRAG_akn

Seminar “Der moderne Holzbau”

Seminar am Montag, 4. März um 10.00 bis 17.00 Uhr
Laveshaus, Friedrichswall 5
30159 Hannover

Univ. Prof. Tom Kaden, Kaden + Lager, Berlin

Die urbane Holzbauweise hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Der Holzbau hat das Potenzial, einen substantiellen Beitrag zur Ökologisierung der Bauwirtschaft zu leisten. Auch gestalterisch steht der Holzbau dem Massivbau in keiner Weise nach wie aktuelle Beispiele eindrucksvoll beweisen.  …

 

AKTUELL! | AUSSTELLUNG – Triple Wood Roadshow (01/2019 bis 02/2020)

1901_Triple Wood

Die Eventreihe im Rahmen des EUSALP-Projektes Triple Wood hat begonnen. Diese hat zum Ziel, die Vorteile, die der Rohstoff Holz bietet, und dessen Gebrauch im Baubereich in den sieben Mitgliedsländern der EUSALP zu verbreiten. Die Wanderausstellung wird in verschiedenen Städten der Alpenregion bis Ende Februar 2020 zu sehen sein.

Das Gebäude"skaio" von Kaden+Lager ist als Deutschlands erstes Holzhochhaus Teil der Ausstellung.

Weiteres zu Events und Programm : hier

FEB | 2019 Workshop Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin

190321_VORTRAG_Berlin_BMEL

(Bild / Quelle: FNR)

„Emissionen aus Holz und Holzwerkstoffen“

Workshop am Donnerstag, 19. Februar um 10.00 bis 16.00 Uhr

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin

Vortrag und Diskussion: Univ. Prof. Tom Kaden, Kaden + Lager, Berlin

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert über das Förderprogramm nachwachsende Rohstoffe seit einigen Jahren mehrere Vorhaben, die sich explizit mit der Thematik Emissionen auseinander setzen. Dabei wird auch untersucht, inwieweit die aus Holz und Holzwerkstoffen emittierenden VOCs Auswirkungen auf die Innenraumluft und die Gesundheit haben. …

FEB | 2019 VORTRAG – Bausachverständigentag in Stuttgart

190214_VORTRAG_Stuttgart_Bausachverständigentag

Aktuelles für Sachverständige aus Regelwerken und Rechtsprechung

Vortrag am Donnerstag, 14. Februar um 9.45 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Evangelisches Bildungszentrum
Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart

Neue Bauweisen: SKAIO – das höchste Haus Deutschlands in Holzbauweise
Univ. Prof. Tom Kaden, Kaden + Lager, Berlin

 

FEB | 2019 Veröffentlichung auf SPIEGEL +

Hoch gewachsen – Die neuen Holzhochhäuser

"... Der Berliner Designer Tom Kaden arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Holzbau, mit mittlerweile über 200 Projekten. Oft war es ein Kampf, denn Landesbauordnungen ließen lange Zeit keine höheren Holzbauten zu. »Aber es bewegt sich etwas in Hamburg, Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen«, sagt Kaden, nebenher Österreichs erster Professor für Holzbau, an der TU Graz. Er wuchs im Erzgebirge auf, wo sein Vater Holzspielzeug herstellte. In Heilbronn baut er nun das Skaio-Gebäude, mit zehn Stockwerken das höchste Holzhaus Deutschlands.
Holz ist für Kaden nicht nur klimafreundlich, sondern auch sozial verträglich: »Wir müssen viele Städte verdichten «, sagt Kaden: »In Berlin etwa leben 4000 Einwohner pro Quadratkilometer, in Paris, New York, Athen oder Tokio sind es teils doppelt bis fünfmal so viele.«
Und jedes Jahr drängen rund 30000 neue Mitbürger nach Berlin, ähnlich sieht es in anderen – für junge Leute attraktiven – »Schwarmstädten« wie Leipzig, Hamburg oder Frankfurt am Main aus. Bis zum Jahr 2050 dürfte die Zahl der Städter weltweit um 2,5 Milliarden Menschen anschwellen, schätzt eine Studie der Vereinten Nationen.
Holz sei, so Kaden, perfekt für die »Nachverdichtung« geeignet, also für die Unterbringung von mehr Einwohnern pro Häuserblock. Ein Beispiel: Ohne großen Aufwand kann man mit Holz nicht nur ein Stockwerk auf ein Haus setzen, sondern
gleich drei oder vier. So entsteht hochwertiger, kostengünstiger Wohnraum. Können Altbaufundamente die Zusatzlast überhaupt tragen? Vom Gewicht her sei das kein Problem, sagt Kaden: »Holzgebäude wiegen locker ein Drittel weniger als Massivbauten«. Außerdem habe Holz wärmedämmende Eigenschaften und sei mühelos umzubauen: Schnell ist eine Wand eingezogen, eine Decke entfernt.
Doch wenn Holzbauten so viele Vorteile bieten, warum sind sie dann immer noch teurer als Massivbauten, teils um zehn Prozent? Warum ist ihr Anteil an genehmigten Wohngebäuden in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren lediglich von 13 auf knapp 18 Prozent gewachsen?
»Die meisten Holzgebäude sind einzigartige Pilotprojekte«, sagt Kaden, »alles muss jeweils neu entworfen und vom Bauamt genehmigt werden,es fehlen verbindliche Normen.«

von: Hilmar Schmundt

Erschienen in:
www.spiegel.de/plus/, SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG

Ausgabe:
01.02.2019

JAN | 2019 VORTRAG – Fachtagung „Die Renaissance des Baustoffes Holz” in Eberswalde

190129_VORTRAG_Eberswalde_HNE

Der Baustoff Holz als Chance für die ländlichen Regionen Brandenburgs

Vortrag am Freitag, 29. Januar um 10.30 Uhr

Stadt-Campus
Schickler Straße 5, Haus 1, Eberswalde

Urbaner Holzbau  anderer Bundesländer – Was kann Brandenburg lernen?
Univ. Prof. Tom Kaden, Kaden + Lager, Berlin

Die Fachtagung „Die Renaissance des Baustoffes Holz“, widmet sich dem Thema und wirft zugleich Fragen auf, welche Möglichkeiten für die ländlichen Regionen Brandenburgs denkbar wären.

Ausstellung zum Bauen mit Holz in Eberswalde im Zentrum für erneuerbare Energien, Brunnenstraße 26a, 16225 Eberswalde.
Datum: 29.01. – 14.02.2019