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pg3 Perspektiven
pg3 Axonometrie

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Das Wohnregal ist das Ergebnis der Umnutzung eines bestehenden Parkhauses am Gleisdreieckpark. Es befindet sich inmitten der Stadt unweit vom Potsdamer Platz. Das Wohnregal steht in einem Spannungsfeld zwischen der dichten und verkehrsreichen Ostseite mit der U2 sowie der geplanten S21 und dem ruhigen grünen Freiraum, dem Gleisdreieckpark, im Westen. Dieses Spannungsfeld führt zum Abrücken des Baukörpers von der Brandwand im Parkhaus in Richtung Park. Der besondere Ort des Bauens im bestehenden Parkhaus wird freigespielt. Es entsteht die Lichtfuge, der „Vertikale Garten“. Über diese Fuge erschließen Bewohner wie Besucher das Gebäude. Das Grün aus dem Park wird in das Gebäude durch die 6 adressbildenden Durchgänge entlang dem Wohnregal an der Brandwand bis unter das gläserne Dach der Lichtfuge geführt.nnAlle 132 Wohnungen werden von Ost nach West durchgesteckt. Durch das Abrücken genießen alle Wohnungen die gleiche Qualität: jeder Wohnbaustein wird von zwei Seiten belichtet, belüftet und erhält einen privaten Garten mit Panoramablick zum Park.nnDer „Vertikale Garten“ ist sowohl Lichtfuge als auch thermische und räumliche Pufferzone zwischen dem Innen- und Außenbereich. Als zentraler Ort des Gebäudes dient er als grüne und lebendige Kommunikations- und Zirkulationsfläche. n

e3 Projekt Esmarchstrasse 3 Architekten Kaden/Klingbeil
pg3 Grundriss
pg3 Ansicht Ost
pg3_Modellfoto

Typ:
Wettbewerb

Ort:
Park am Gleisdreieck, Berlin

Jahr:
2014

WE|Wohnfläche:
132|8827 m²

Ausloberin:
PPMG Potsdamer Platz Management GmbH

Bauherr:
SEB Asset Management (SEBAM)

Landschaftsarchitektur:
capatti staubach

Tragwerksplanung|Bauphysik:
bauArt

Team: Tom Kaden Markus Lager Anna Schulze Nora Steinhöfel Rahel Zerling Clemens Linnenschmidt Roland Busch Michael Gaßmann Fabio Verber Modell: Mark Blume