digs

digs

Das Areal der Deutsch-Italienischen Gesamtschule – DIGS – im Ortsteil Teichbreite des Bezirks Nordstadt, soll für die Stadt Wolfsburg zu einem kleinen Wohnquartier umgedacht werden. Es umfasst knapp 5 ha.
Die ehemalige Leonardo da Vinci Schule zählt mit ihrem starken Landschaftsbezug zu den besonderen Bauten der späten Moderne in Wolfsburg.
Übergeordnetes Ziel ist die Entwicklung eines kleinen Innovationsquartiers mit neuen Wohnformen, Typologien und Bauweisen.
Mehrgeschossiges Wohnen in Form eines Punkthauses bietet den Auftakt an südlicher Spitze des Dreiecks und soll als Landmarke fungieren.
Der Quartiersplatz ist Zentrum des gesamten Areals und Sinnbild für Gemeinschaft.
Die nördliche Fassung des knapp 2000qm großen Platzes, wird durch eine Reihung raffinierter Stadthäuser erzeugt. Wie ein Netz bieten sie durch eigenwillige Höhenstaffelung eine Vielzahl an Durchbrüchen und gerahmter Durchblicke auf das dahinterliegende Naturdenkmal. Jeder Durchbruch erhält eine eigene entwurfsbezogene Funktion von überdachtem Parken über Loggia bis hin zur Dachterrasse. So wechseln sich Eingangsbereich und Durchbruch auf Erdgeschossebene, Loggia und Wohnraum im 2. Obergeschoss sowie Wohnraum und Dachterrasse verbundartig ab und erzeugen ein rhythmisches Fassadenbild.

Typ:
Städtebauliches Gutachterverfahren

Ort:
Wolfsburg

Jahr:
2015

Bauherr:
Stadt Wolfsburg

Team: Tom Kaden Markus Lager Anne Gross Anna Schulze