JUN | 2019 DBZ

Wohnen im Holz-Hybrid | SKAIO, Heilbronn

"An stadträumlich richtiger Stelle wird als Entree in das neue Stadtquartier am Neckarbogen ein Hochpunkt gesetzt, der in der Erdgeschosszone vieles von dem bietet, was Menschen zum Leben in der Stadt brauchen: ein adäquates Entree mit gut zugänglichen Abstellbereichen für Kinderwagen, Rad und andere fahrbare Untersätze für die Mieter, deren Wohneinheiten je nach Lebenssituation zusammengelegt oder geteilt werden können und Gewerbeeinheiten, die für alle den Ort als gemischt genutzten Stadtraum attraktivieren – und all das als Hybridkonstruktion aus Beton und Holzwerkstoffen in einer für Deutschland innovativen Höhe. ..."
von: Thomas Geuder, Stuttgart

Erschienen in:
http://www.dbz.de, Bauverlag BV GmbH

Ausgabe:
06/2019

MAI | 2018 BauNetzWoche #536

Heilbronn und die BUGA

"Großveranstaltungen wie eine Bundesgartenschau, das weiß inzwischen jeder, werden längst nicht mehr nur anhand ihrer Besucherzahlen und Blumeninseln bewertet. Es geht es vor allem um den langfristigen Mehrwert für den Austragungsort.
(...) Das SKAIO ist mit zehn Geschossen aktuell das höchte Holz-Hybrid-Hochhaus Deutschlands. Es entstand nach Plänen von Kaden + Lager, Berlin für die Stadtsiedlung Heilbronn GmbH, die hier zum Teil geförderte Mietwohnungen anbietet. ..."
von: Friderieke Meyer

Erschienen in:
www.baunetz.de, BauNetz Media GmbH

Ausgabe:
BauNetzWoche #539 vom 23.05.2019

Projekt:
SKAIO

MRZ | 2019 green BUILDING

green BUILDING 03|2019

Stadtlandschaft im Fluss

"Die Bundesgartenschau (BUGA) stand bisher im Ruf, eine Rentner-Veranstaltung zu sein, in deren Rahmen für einen Sommer lang schöne bunte Blumen-Teppiche ausgebreitet und Gärtner-Tipps geteilt werden. Mit der Mitte April in Heilbronn beginnenden BUGA ist dieser Ansatz allerdings Geschichte: Erstmals wird die BUGA auch zu einer Ausstellung für Städtebau und wird neben Gärten und Parks einen kompletten, funktionierenden Stadtteil hinterlassen."
von: Ulf Meyer

Erschienen in:
green BUILDING, Schiele & Schön GmbH
www.greenbuilding-magazin.de

Ausgabe:
11. Jahrgang Heft 89 Januar | Februar | März 2019

MRZ | 2019 Tagesspiegel

Tagesspiegel 03|2019

Holzbauauge sei wachsam

"Ein Geheimtipp ist es nicht mehr, das Bauen mit Holz. Die Argumente bekannt: nachwachsender Baustoff, geringe Transportkosten, hoher Vorfertigungsgrad, kurze Bauzeiten, gutes bauklimatisches Verhalten, gut zu recyceln. Kurz: Holzhäuser haben eine günstige Ökologiebilanz. Dennoch, so kann Tom Kaden berichten, stößt er immer wieder auf Bauherren, Politiker, Entscheidungsträger, die sich von den Vorzügen des traditionellen Baustoffs überrascht zeigen."
von: Falk Jaeger

Erschienen in:
Tagesspiegel Immobilienwelten, Verlag Der Tagesspiegel GmbH
www.tagesspiegel.immowelt.de

Ausgabe:
Nr. 23 775 | 23. März 2019

MRZ | 2019 Veröffentlichung auf SPIEGEL +

Günstiger, leicht umbaubar, unschlagbar effizient

"... Tom Kaden will Wohnraum schaffen, indem er Häuser aus Holz baut. Ausgerechnet die verpönten Plattenbauten dienen ihm als Inspiration.

Tom Kaden, Jahrgang 1961, gilt als Pionier des Holzbaus. Als Geschäftsführer des Architekturbüros Kaden+Lager hat er über 200 Holzbauten realisiert. Sein zehnstöckiges "Skaio" Gebäude dürfte mit seinen geplanten zehn Stockwerken den deutschen Rekord für Holzhochhäuser brechen. ..."
von: Hilmar Schmundt

Erschienen in:
www.spiegel.de/plus/, SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG

Ausgabe:
21.03.2019

MRZ | 2018 BauNetzWoche #531

HOLZ IM LOOP

Thema der BauNetzWoche sind die Beiträge zum diesjährigen Bundeswettbewerb HolzbauPlus und das Potential im Weiterbauen mit nachwachsenden Rohstoffen. Eines der in dem Rahmen gezeigten frühen Projektbeispiele ist das Projekt c13.
von: Friderieke Meyer, Stephan Becker und Gregor Harbusch

Erschienen in:
www.baunetz.de, BauNetz Media GmbH

Ausgabe:
BauNetzWoche #531 vom 14.03.2019

Projekt:
c13

FEB | 2019 Veröffentlichung auf SPIEGEL +

Hoch gewachsen – Die neuen Holzhochhäuser

"... Der Berliner Designer Tom Kaden arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Holzbau, mit mittlerweile über 200 Projekten. Oft war es ein Kampf, denn Landesbauordnungen ließen lange Zeit keine höheren Holzbauten zu. »Aber es bewegt sich etwas in Hamburg, Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen«, sagt Kaden, nebenher Österreichs erster Professor für Holzbau, an der TU Graz. Er wuchs im Erzgebirge auf, wo sein Vater Holzspielzeug herstellte. In Heilbronn baut er nun das Skaio-Gebäude, mit zehn Stockwerken das höchste Holzhaus Deutschlands.
Holz ist für Kaden nicht nur klimafreundlich, sondern auch sozial verträglich: »Wir müssen viele Städte verdichten «, sagt Kaden: »In Berlin etwa leben 4000 Einwohner pro Quadratkilometer, in Paris, New York, Athen oder Tokio sind es teils doppelt bis fünfmal so viele.«
Und jedes Jahr drängen rund 30000 neue Mitbürger nach Berlin, ähnlich sieht es in anderen – für junge Leute attraktiven – »Schwarmstädten« wie Leipzig, Hamburg oder Frankfurt am Main aus. Bis zum Jahr 2050 dürfte die Zahl der Städter weltweit um 2,5 Milliarden Menschen anschwellen, schätzt eine Studie der Vereinten Nationen.
Holz sei, so Kaden, perfekt für die »Nachverdichtung« geeignet, also für die Unterbringung von mehr Einwohnern pro Häuserblock. Ein Beispiel: Ohne großen Aufwand kann man mit Holz nicht nur ein Stockwerk auf ein Haus setzen, sondern
gleich drei oder vier. So entsteht hochwertiger, kostengünstiger Wohnraum. Können Altbaufundamente die Zusatzlast überhaupt tragen? Vom Gewicht her sei das kein Problem, sagt Kaden: »Holzgebäude wiegen locker ein Drittel weniger als Massivbauten«. Außerdem habe Holz wärmedämmende Eigenschaften und sei mühelos umzubauen: Schnell ist eine Wand eingezogen, eine Decke entfernt.
Doch wenn Holzbauten so viele Vorteile bieten, warum sind sie dann immer noch teurer als Massivbauten, teils um zehn Prozent? Warum ist ihr Anteil an genehmigten Wohngebäuden in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren lediglich von 13 auf knapp 18 Prozent gewachsen?
»Die meisten Holzgebäude sind einzigartige Pilotprojekte«, sagt Kaden, »alles muss jeweils neu entworfen und vom Bauamt genehmigt werden,es fehlen verbindliche Normen.«

von: Hilmar Schmundt

Erschienen in:
www.spiegel.de/plus/, SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG

Ausgabe:
01.02.2019

JAN | 2019 Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen 01|2019

Holz lässt Kreative träumen

"Das Naturprodukt ist Baustoff und Gestaltungselement zugleich. Und hat sich heute längst zu einem Hightech-Material entwickelt, das ganz neue Möglichkeiten bietet. In Heilbronn entsteht derzeit mit 34 Metern das höchste Holzhochhaus Deutschlands."
von: Martin Schäfert

Erschienen in:
Mannheimer Morgen, Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH
www.morgenweb.de

Ausgabe:
26. Januar 2019